Viele Unternehmen sprechen von Diversität und Flexibilität – handeln im Recruiting jedoch weiterhin nach „Schema F“. Die Ausbildung in Teilzeit zeigt exemplarisch diesen Say-Do-Gap. Obwohl zahlreiche Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben, wird das flexible Modell bislang kaum genutzt.
Dabei eröffnet Teilzeitausbildung den Zugang zu Talenten, für die eine klassische Vollzeitausbildung aufgrund von Kinderbetreuung, Pflegeverantwortung oder anderen Lebensumständen nicht möglich ist.
Das Modell erweitert nicht nur den Talentpool, sondern unterstützt Diversität, Vereinbarkeit und langfristige Bindung. Die größte Hürde liegt häufig weniger in organisatorischen Grenzen als in tradierten Denkmustern.
Wer Fachkräftemangel ernsthaft begegnen will, sollte nicht nur neue Zielgruppen suchen, sondern auch bestehende Recruiting-Logiken hinterfragen. Denn mehr Flexibilität eröffnet mehr Menschen eine Chance und Unternehmen neue Potenziale.
Was „Ausbildung in Teilzeit“ bedeutet und welche Chancen darin liegen, beschreibt Vera Koltermann in einem Gastartikel auf persoblogger.de.
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