Internes Employer Branding in Start-ups

Internes Employer Branding ist in Start-ups selten direkt auf der Tagesordnung. Viele Gründer:innen investieren unzählige Stunden ihrer Arbeitszeit in die Entwicklung ihres Produkts, die Suche nach Investor:innen oder die Skalierung ihres Geschäftsmodells. Doch während Businesspläne, Finanzierungsrunden und Go-to-Market-Strategien sorgfältig geplant werden, entsteht ein anderer Erfolgsfaktor häufig eher zufällig: die Unternehmenskultur. Internes Employer Branding übersetzt Unternehmensidentität…

Internes Employer Branding für mehr Mitarbeiterbindung

Mitarbeiterbindung beginnt nicht erst, wenn Menschen über eine Kündigung nachdenken. Und Bleiben bedeutet nicht automatisch Bindung: Mitarbeitende können aus Sicherheit oder fehlenden Alternativen im Unternehmen verbleiben, ohne sich emotional verbunden zu fühlen. Entscheidend ist deshalb, die Beziehung zwischen Mensch und Organisation über den gesamten Employee Lifecycle aktiv zu gestalten. Internes Employer Branding begleitet diese Beziehung…

Gutes Trennungsmanagement stärkt die Arbeitgebermarke

Trennung bedeutet heute nicht mehr zwangsläufig das Ende einer Arbeitgeberbeziehung. Professionelles Trennungs- und Alumni-Management kann vielmehr Bindung, Reputation und Glaubwürdigkeit der Arbeitgebermarke stärken. Entscheidend ist, wie Mitarbeitende ein Unternehmen verlassen: Faire, transparente und wertschätzende Prozesse prägen sowohl die Wahrnehmung der Ausscheidenden als auch das Vertrauen der verbleibenden Teams. Exit-Interviews, Alumni-Netzwerke und gezielte Win-back-Programme halten die…

Lost in translation – Employer Branding für blue collar

Die meisten Employer-Branding-Kampagnen werden an der Zielgruppe blue collar vorbei konzipiert. Oft gibt es strukturelle und kommunikative Barrieren, damit Arbeitgeber die Blue-Collar-Zielgruppe angemessen ansprechen. Der Kern ist ein strukturelles Problem. Mitarbeitende, die in Schichten arbeiten und morgens um fünf oder am Wochenende den Laden am Laufen halten, haben andere Bedürfnisse als Mitarbeitende, die werktags im…

Zurück in die Vergangenheit oder gemeinsam Richtung Zukunft?

Die wirtschaftliche Unsicherheit erzeugt ein Paradox: Mitarbeitende bleiben häufiger, aber nicht zwingend aus Überzeugung. Aus Loyalität wird schnell eine risikobasierte Entscheidung – „Ich traue mich nicht zu wechseln“ statt „Ich will bleiben“.  Dabei entscheidet grad in Krisenzeiten die erlebte Kultur darüber, ob Unsicherheit zu Rückzug oder gemeinsamer Handlungsfähigkeit führt. Führung spielt dabei eine Schlüsselrolle: Unter…

Objectives & Key Results als Hebel für eine gut implementierte Arbeitgebermarke

Employer Branding gilt häufig noch als schwer messbar: Werte, Kultur und Führung werden zwar ambitioniert beschrieben, doch ihre Umsetzung und Wirkung bleiben oft diffus. Objectives & Key Results (OKRs) können diese Lücke schließen. Objectives formulieren qualitative, inspirierende Zielzustände – also, wohin sich Kultur und Arbeitgebermarke entwickeln sollen. Key Results übersetzen diese Ambition in konkrete, messbare…

Foto Credit: Sinitta Leunen

Buddy-Kultur in Agenturen: wenn Nähe zur Schwäche wird

In Agenturen wird kreative Buddy-Kultur gelebt, durch enge Zusammenarbeit auch geprägt durch viel Nähe. Teamgeist, flache Hierarchien, lockere Umgangsformen und ein hohes Maß an Flexibilität sind vielerorts gelebte Realität. Gemeinsame Mittagessen, After-Work-Drinks, Workations und eine offene Du-Kultur schaffen ein Gefühl von Zusammenhalt und Zugehörigkeit, das viele klassische Unternehmen vermissen lassen. Aber erst in Konfliktsituationen zeigt…

Foto Credits: wall.io

Das wahre Gesicht des Arbeitgebers – Werte in der Krise

Das wahre Gesicht des Arbeitgebers speist sich meist aus ihren Werten. Diese klingen gut, wenn’s gut läuft. Ihre Tragfähigkeit und Glaubwürdigkeit zeigt sich allerdings oft erst, wenn es mal nicht so gut läuft. Wird das Werteversprechen nicht konsistent und konsequent gelebt, können Arbeitgeber das Vertrauen von Mitarbeitenden und Bewerber binnen kürzester Zeit verspielen. Und da…

Ausbildung in Teilzeit? Ein Say-Do-Gap bei Diversität und Fachkräftemangel!

Viele Unternehmen sprechen von Diversität und Flexibilität – handeln im Recruiting jedoch weiterhin nach „Schema F“. Die Ausbildung in Teilzeit zeigt exemplarisch diesen Say-Do-Gap. Obwohl zahlreiche Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben, wird das flexible Modell bislang kaum genutzt. Dabei eröffnet Teilzeitausbildung den Zugang zu Talenten, für die eine klassische Vollzeitausbildung aufgrund von Kinderbetreuung, Pflegeverantwortung oder anderen Lebensumständen…