Mitarbeiterbindung beginnt nicht erst, wenn Menschen über eine Kündigung nachdenken. Und Bleiben bedeutet nicht automatisch Bindung: Mitarbeitende können aus Sicherheit oder fehlenden Alternativen im Unternehmen verbleiben, ohne sich emotional verbunden zu fühlen. Entscheidend ist deshalb, die Beziehung zwischen Mensch und Organisation über den gesamten Employee Lifecycle aktiv zu gestalten.
Internes Employer Branding begleitet diese Beziehung in sechs Phasen: Einbinden, Vertiefen, Entwickeln, Erneuern, Trennen und Zurückgewinnen. Vom glaubwürdigen Onboarding über Zugehörigkeit und Entwicklungsmöglichkeiten bis zur Anpassung von Arbeitsbedingungen prägen die konkreten Erfahrungen das Arbeitgeberbild. Auch eine wertschätzende Trennung gehört dazu und kann die Tür für eine spätere Rückkehr offenhalten. Diverse Praxisbeispiele und Interviews von und mit Gast-Autor:innen zeigen, wie unterschiedlich diese Beziehung gestaltet werden kann.
Die Arbeitgebermarke bildet dabei den roten Faden: Sie schafft Orientierung und übersetzt das Arbeitgeberversprechen in erlebbare Realität, die verbinden kann.
Mehr zu internem Employer Branding entlang des Employee Lifecycles in Theorie und Praxis, gibt es im Buch „Internes Employer Branding“, bestellbar bei haufe.






