Employer Branding gilt häufig noch als schwer messbar: Werte, Kultur und Führung werden zwar ambitioniert beschrieben, doch ihre Umsetzung und Wirkung bleiben oft diffus. Objectives & Key Results (OKRs) können diese Lücke schließen. Objectives formulieren qualitative, inspirierende Zielzustände – also, wohin sich Kultur und Arbeitgebermarke entwickeln sollen. Key Results übersetzen diese Ambition in konkrete, messbare Fortschritte.
Gerade im internen Employer Branding schaffen OKRs damit eine Brücke zwischen Haltung und Handlung. Sie konkretisieren gewünschtes Verhalten, machen kulturelle Entwicklung sichtbar und ermöglichen Steuerung, ohne Kultur auf reine Kennzahlen zu reduzieren.
Gleichzeitig wirken OKRs gegen die typische „Gießkanne“ vieler Employer-Branding-Aktivitäten: Statt zahlreiche Einzelmaßnahmen umzusetzen, konzentriert sich die Organisation auf wenige Ziele mit hoher strategischer Wirkung. So werden Prioritäten klarer und Ressourcen gezielter eingesetzt. Employer Branding wird dadurch stärker mit Unternehmensstrategie, Transformation und Führung verknüpft und Kulturarbeit vom vermeintlich weichen Thema zum steuerbaren Business Case.
Welche Chancen in Objectives & Key Results liegen, beschreibt Vera Koltermann in der Gastkolumne von personalintern.
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