Das Projekt gut intern kommunizieren ist wichtig und dabei geht es nicht NUR um Inhalt, sondern AUCH um die Verpackung, um Mitarbeitende dafür zu begeistern, involvieren und mitzunehmen. Denn: so ein Vorhaben ist nichts Alltägliches – es ist eine besondere Initiative mit langfristiger Wirkung. Und die braucht eine starke Bühne und eine Kommunikation, die von Anfang an vermittelt: „Das hier ist anders!“
Hier sind 6 essenzielle Tipps, um die interne Kommunikation im Employer-Branding-Projekt erfolgreich zu gestalten und die Frage „wie kommuniziere ich das Projekt?“ möglichst kompakt zu beantworten.
Dem Kind einen Namen geben
Standard-Bezeichnungen wie „Employer-Branding-Projekt“ sollte man vermeiden, denn viele Mitarbeitende können mit dem Begriff nichts anfangen. Deshalb bietet es sich an, dem Vorhaben einen individuellen Titel zu geben.
- Ein kreativer, inspirierender Name macht das Projekt greifbar und fördert die Verständlichkeit und Motivation.
- Er vermittelt die Vision und schafft emotionale Identifikation, weil es zeigt: hier geht es um uns.
- Er erhöht die Aufmerksamkeit und Differenzierung im Unternehmen: dieses Vorhaben ist eins von vielen. Ein prägnanter Name hilft, Aufmerksamkeit zu kreieren und unter den vielen anderen Themen im Bewusstsein zu bleiben.
Beispiel: Statt „Employer Branding 2024“ lieber „#DASsindWIR oder „HeartWork“ (vgl. auch das Beispiel aus unserem Projekt für AVU). Das Ganze kann natürlich auch zusätzlich mit einem Icon versehen werden. Das steigert den Wiedererkennungseffekt.
Begeisterung kreieren
Die Kommunikation sollte involvieren, nicht nur informieren, damit Mitarbeitende Lust haben, sich zu beteiligen.
So geht’s:
- Videos, die das Projekt vorstellen. Das muss nicht perfekt sein, das geht auch über Animationen, gifs oder Handy-Formate. Mit Capcut & Co. kann man das ganz einfach selbst produzieren.
- Intranet-Artikel, Blogs oder interaktive Wikis: nicht nur einmal senden, sondern die Chance geben, sich später zu informieren, Updates zu verfpögen, einfach dranzubleiben. Hier können auch Updates geteilt werden.
- Präsentationen in Townhalls oder auf dem Sommerfest: grad, wenn sowieso alle da sind und in positiver Stimmung, bietet das die ideale Bühne, um das Vorhaben anzukündigen.
- Gamification-Elemente, die Interaktion fördern: es darf Spaß machen, nicht nur vom Inhalt, sondern auch der Haptik. Wie im Employer Branding selbst, so kann Kommunikation Erlebnisse schaffen, die anders verarbeitet werden als reine Informationen.
Das Ziel ist es, positive Emotionen zu erzeugen & das WIR-Gefühl intern zu stärken.
Dialog statt Einbahnstraße
Employer Branding lebt von Beteiligung, daher sollte die Kommunikation auch Beteiligung ermöglichen und nicht nur senden.
Interaktive Formate fördern die Partizipation und Motivation, z.B.:
- FAQs mit Kommentarfunktion, um Fragen direkt zu beantworten.
- Offene Sprechstunden für Feedback & Rückfragen.
- Persönliche Ansprechpartner, um Vertrauen zu stärken.
- Vor-Ort-Sessions in dezentralen Strukturen oder der Produktion.
Der Effekt: ein echtes Mitmach-Projekt statt einer Top-down-Ansage.
Transparenz schaffen
Mitarbeitende wollen wissen, was passiert UND warum es für sie relevant ist!
Deshalb sllte die Ankündigungskommunikation die wichtigsten W-Fragen beantworten, z.B.:
- Warum ist das Employer Branding für die gesamte Organisation wichtig?
- Wer verantwortet das Projekt intern?
- Wer übernimmt welche Rolle z.B. im Projektteam?
- Welche Chancen & Grenzen ergeben sich daraus (für den einzelnen Mitarbeitenden)?
- Welche Phasen durchläuft das Projekt?
- Wie wird man vorgehen?
- Wann liegen erste Ergebnisse vor?
- Warum sollte man sich hier beteiligen?
Ein „Project Kanban Board“ oder auch FAQs im Intranet können helfen, aufkommende Fragen strukturiert zu beantworten.
Das Besondere hervorheben
In der Projektflut braucht auch Employer Branding selbst eine klare Positionierung und Kontinuität, um nicht in Vergessenheit zu geraten!
Grundsätzlich sind Mitarbeitende vielen Informationen und ihrer Tätigkeit ausgesetzt, da ist nur begrent Aufmerksamkeit für zusätzliche Themen. Deshalb in der Kommunikation auf folgendes achten:
- Den Zeitpunkt zur Kommunikation bewusst wählen, um nicht mit anderen HR-Initiativen zu kollidieren.
- Abgrenzung von anderen Erhebungen (z. B. Mitarbeiterbefragungen).
- Klare USPs kommunizieren: warum ist das Projekt ein Gamechanger für ALLE?
Ein starkes Employer-Branding-Vorhaben darf sich nicht im Alltagsrauschen verlieren!
Kontinuierlich kommunizieren
Eine einmalige Ankündigung reicht nicht, das Feuer muss kontinuierlich weiter geschürt werden, damit die Begeisterung aufrechterhalten wird.
So bleibt die Begeisterung konstant hoch:
- Meilensteine kommunizieren: Fokus auf Fortschritt statt nur Ergebnisse.
- Auf Feedback reagieren: Beteiligung wertschätzen & sichtbar machen.
- Erfolge feiern: bewusst „Danke“ sagen für die Mitarbeit.
- Statements teilen: O-Töne von Mitarbeitenden nutzen und teilen.
- Perspektive aufzeigen: wie geht es weiter nach dem Projektabschluss?
Employer Branding ist halt ein Marathon und kein Sprint, deshalb ist Dranbleiben in der Kommunikation entscheidend dafür, dass Mitarbeitende dabei bleiben!
Fazit
Employer Branding gelingt nur mit einer durchdachten Kommunikationsstrategie. Der Schlüssel liegt darin, das Projekt von Anfang an erlebbar zu machen, Partizipation zu ermöglichen und die Inhalte und den Prozess nachhaltig präsent zu halten.
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